03 — Bestand · Umbau · Aufstockung
Transform.
Der größte Teil der gebauten Substanz ist bereits gebaut. Wir arbeiten im Bestand: Aufstockung, Umbau, Nutzungsänderung — häufig im laufenden Betrieb und mit Mietern im Haus.
Leistungen
Was wir in diesem Feld übernehmen
Einzeln beauftragbar oder als zusammenhängende Leistung.
Aufstockung und Anbau
Prüfung der Tragreserven, Abstimmung mit dem Baurecht, Konstruktion in Leichtbau oder Holz, Bauablauf mit Rücksicht auf die Bewohner.
Nutzungsänderung
Vom Gewerbe zur Wohnung, vom Lager zum Büro. Wir klären Zulässigkeit, Anforderungen an Brandschutz, Schallschutz und Stellplätze.
Sanierung
Instandsetzung, energetische Verbesserung und Modernisierung — abgestuft nach Wirkung und Aufwand, nicht als Gesamtpaket ohne Prioritäten.
Umbau im Betrieb
Bauabschnitte, Provisorien und Zeitfenster so geplant, dass Nutzung und Mieteinnahmen weiterlaufen.
Vorgehen
Wie wir arbeiten
Vier Schritte, in dieser Reihenfolge.
01
Bestand verstehen
Aufmaß, Unterlagenrecherche, Zustandsbewertung. Im Bestand entscheidet die Substanz, was möglich ist.
02
Reserven prüfen
Tragfähigkeit, Geschosshöhen, Erschließung, Brandschutz. Hier zeigt sich, ob eine Aufstockung ohne Verstärkung möglich ist.
03
Eingriff festlegen
So viel Eingriff wie nötig. Jede Maßnahme wird gegen ihren Beitrag zur Nutzbarkeit und zum Ertrag gestellt.
04
Umsetzen
Bauablauf in Abschnitten, Kommunikation mit Mietern, Bauleitung vor Ort.
Fragen
Häufig gefragt
Allgemeine Einordnung. Im Einzelfall entscheidet das Objekt.
Kann jedes Gebäude aufgestockt werden?
Nein. Entscheidend sind das Planungsrecht, die Tragfähigkeit von Dach, Wänden und Gründung sowie Brandschutz und zweiter Rettungsweg.
Ob die Voraussetzungen vorliegen, lässt sich mit vertretbarem Aufwand vorab prüfen — das ist Teil der Potenzialanalyse.
Müssen Mieter während des Umbaus ausziehen?
Häufig nicht. Bei Aufstockungen und Dachgeschossausbauten lässt sich der Eingriff oft auf wenige Bereiche und definierte Zeitfenster begrenzen. Lärmintensive Arbeiten werden gebündelt.
Was ist bei einer Nutzungsänderung der häufigste Stolperstein?
Meist nicht die Nutzung selbst, sondern die Folgeanforderungen: Stellplatznachweis, Brand- und Schallschutz sowie der Nachweis ausreichender Belichtung.